Diese 3 Trends bestimmen aktuell das Börsengeschehen

News Marktkommentar

Marktkommentar: 04. Juni 2018

Eine turbulente Börsenwoche geht zu Ende. Nach einem Auf und Ab holt der Leitindex Dax ein Plus am Freitag – aber auf Wochensicht bleibt am Ende ein deutliches Minus stehen. 

Neben den politischen Turbulenzen in Italien, wo am Ende doch noch ein Regierungsbündnis zwischen der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung und der rechtsextremen Lega zustande kam, dominierten die Schlagzeilen unter anderem das drohende Misstrauensvotum gegen die spanische Regierung und der Erlass von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium gegen die EU, Mexiko und Kanada. 

Auch in der kommenden Woche sollten uns diese drei Themen weiter intensiv beschäftigen. Schließlich plant die neue italienische Regierung den Bruch mit der europäischen Haushaltskonsolidierung. Sie will entgegen der Forderung der EU die Steuern senken und zusätzliche Sozialausgaben bewilligen. 

Italien ignoriert Maastricht-Kriterien

Italien hat eine Schuldenquote von 160 Prozent und ist damit das am zweithöchsten verschuldete Land nach Griechenland in der Europäischen Union. Durch die zusätzlich geplanten Ausgaben der neuen italienischen Regierung wird der Vertrag von Maastricht, wo Schuldenquoten für EU-Staaten festgelegt worden sind, nur noch Makulatur. 

Sozialdemokrat Sanchez neuer Ministerpräsident von Spanien

Unterdessen hat Spanien mit dem Sozialdemokraten Pedro Sanchez einen neuen Ministerpräsidenten gewählt, nachdem das Parlament in Madrid dem bisherigen Regierungschef Mariano Rajoy das Misstrauen aussprach. 

US-Präsident Donald Trump erlässt Zölle auf EU-Stahl und Aluminium

Darüber hinaus hat US-Präsident Donald Trump nun endgültig Stahl und Aluminiumzölle gegen die EU erlassen. Die Europäische Union hat bereits Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. Jedoch sollten die Verantwortlichen mit solchen Drohungen vorsichtig umgehen. Schließlich stehen aus den USA immer noch Strafzölle auf EU-Autos im Raum. Sollten die USA diese erlassen, würde uns das deutlich härter treffen als die Zölle auf Stahl. 

Politik bestimmt den Takt an den Märkten

Wie Sie sehen, werden die Börsen aktuell von der Politik bestimmt. Makroökonomische Veröffentlichungen treten damit deutlich in den Hintergrund. Das dürfte auch in der kommenden Woche der Fall sein. Interessanterweise korrelieren die politischen Turbulenzen aber sehr gut mit den zuletzt schwachen Konjunkturdaten aus dem Euroraum. 

Insofern sollten sich die Anleger durch die jüngste Erholungsbewegung im DAX nicht blenden lassen. Nach wie vor kann keine Entwarnung für die besorgnisergenden Trends gegeben werden. Vor allem unterhalb der jüngsten Tiefs im Dunstkreis der 12.500 Punkte, könnte es ganz schnell sehr viel tiefer abwärts gehen als man bisher glauben mag. 

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