Entspannung zwischen Russland und USA – Fed könnte Zinsschraube schneller anziehen

News Marktkommentar

Marktkommentar: 12. April 2018

Die internationalen Finanzmärkte haben sich nach den Turbulenzen vom Vortag erholt. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch beim Kurznachrichtendienst Twitter Russland mit einem US-Militärschlag in der Syrien-Krise gedroht. In der Nacht zum Donnerstag sagte dann die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders, dass der Präsident eine Reihe von Optionen habe und diese seien nicht nur militärische. Zudem stehe Russland und die USA in telefonischem Kontakt. 

Der deutsche Leitindex Dax erholte sich deutlich und schloss mit einem Plus von 126,70 Punkte auf 12.420,67 Zählern.

Fed sieht Wirtschaft weiter wachsen

Aus den Protokollen der letzten Notenbanksitzung der Fed ging am Mittwoch hervor, dass die Währungshüter insgesamt zuversichtlicher geworden sind, dass das Inflationsziel von 2 Prozent im weiteren Jahresverlauf erreicht werden kann. Zudem äußerten sich einige Notenbanker besorgt, dass die Konjunktur überhitzen könnte, was eine straffere Gangart bei Zinserhöhungen rechtfertigen könnte.

Alle Währungshüter der US-amerikanischen Notenbank waren sich einig, dass sich die Perspektiven für die US-Wirtschaft deutlich verbessert haben. Allerdings blicken sie mit Sorge auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China. Ein Erlass von US-Importzöllen könnte Vergeltungsmaßnahmen hervorrufen, die der US-Wirtschaft schaden könnten. 

EUR/USD: Shooting Star impliziert Risiken

Der US-Dollar legte nach der Veröffentlichung der Protokolle zu und erholte sich zum Euro deutlich. Nach der Vervollständigung eines potenziellen Shooting Stars im EUR/USD auf Tagesbasis, sollten Anleger den Blick wieder nach unten richten.

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