GBP/USD: 200-Tage-Linie im Blick

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MarktkommentarTageskommentar: 12/04/2017
GBP/USD: 200-Tage-Linie im Blick

Das Währungspaar GBP/USD ist am Dienstag auf ein Sitzungshoch bei gut 1,2490 gestiegen. Preisunterstützend war ein schwächelnder US-Dollar, der durch die geopolitischen Spannungen unter Druck geriet.

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Als nächstes Erholungsziel dient nun die 200-Tage-Linie bei 1,2547, das Hoch vom 27. März bei 1,2614, die verschiedenen Hochpunkte aus 2016 und 2017 bei rund 1,2658 sowie das Februarhoch bei 1,2707. Jedoch würde sich die charttechnische Gesamtsituation erst mit einem Schlusskurs über dem Dezemberhoch bei 1,2776 verbessern. Technische Unterstützungen sind hingegen bei 1,2400 (psychologische Marke), 1,2388 (90-Tage-Linie), 1,2372 (38-Tage-Linie) und 1,2360 (50% Fibonacci-Niveau) zu finden.
Die geopolitischen Spannungen in Syrien und Nordkorea haben die Investoren gestern scharenweise in US-Staatspapiere flüchten lassen, was die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen unter 2,30 Prozent drückte. Dementsprechend ging der US-Dollar-Index auf Tauchstation und notierte zeitweise auf 100,50. Zu US-Handelsschluss festigte sich der Währungskorb aber etwas und der Index wurde mit 100,65 Punkten gehandelt.

Die Kerninflation in Großbritannien ist im März leicht von 2,0 auf 1,8 Prozent gefallen. Das geht aus der endgültigen Berechnung der britischen Statistikbehörde hervor. Eine schwächer als erwartet ausgefallene Teuerung sowie zuletzt enttäuschende Konjunkturdaten seitens der Industrie dürften die Spekulationen um eine baldige Leitzinserhöhung der britischen Notenbank (BoE) vorerst beendet haben.

Zur Wochenmitte stehen besonders viele Konjunkturdaten an, die zu Kursbewegung führen könnten. In Großbritannien werden die Arbeitsmarktdaten veröffentlicht, aus den USA kommen die Import- und Exportpreise. Außerdem äußert sich der britische Notenbankchef Mark Carney zur Geldpolitik. Markttreiber werden aber nach wie vor die geopolitischen Entwicklungen in Syrien und Nordkorea sein.

 

 

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