Hat das Leiden der Gold-Bullen ein Ende?

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Marktkommentar: 13. September 2018

Der Goldpreis vollzog zum Mittwoch eine atemberaubende Rally und erholte sich zum ersten Mal seit Mitte April über seine 38-Tage-Linie bei 1.204 Dollar. Das könnte die Initialzündung für eine tiefgreifendere Erholung gewesen sein, nachdem die Gold-Bullen in den vergangenen Monaten ziemlich alt ausgehen hatten. 

Positive Signale senden auch die technischen Indikatoren aus. So ist der RSI zurück über seine Marke von 50 Punkten gestiegen und hat damit ein Kaufsignal generiert, während der trendfolgende MACD zwar bereits ein Ausstiegssignal aus Shortpositionen erzeugte, aber es bedarf noch eines Spurts über die Nulllinie, damit hier auch ein handfestes Kaufsignal entsteht. 

Nächstes Anlaufziel auf der Oberseite ist jetzt das Vorwochenhoch bei 1.217 Dollar. Hier entscheidet sich dann, ob der Goldpreis seine jüngste Erholung so dynamisch fortsetzen kann. Gelingt den Gold-Bullen jedoch der Sprung darüber, so bestünde Aufwärtspotenzial bis zur horizontalen Widerstandslinie bei 1.236 Dollar, was auch ungefähr dem kalkulatorischen Kursziel aus dem Breakout der bullischen Flagge entspräche. 

Auf der Unterseite gilt es das Cluster aus gleitenden Durchschnitten im Stundenchart bei 1.202/1.200 Dollar nicht mehr nachhaltig zu unterschreiten, da ansonsten gleich wieder die Tiefs vom 11. September bei 1.192 Dollar in den Fokus rücken würden. 

Von der fundamentalen Seite her ist zu erwähnen, dass die Gold-Produzenten zum ersten Mal seit 2001 eine Netto-Longposition eingenommen haben.

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