HeidelbergCement Ergebnis Q1/2017

HeidelbergCement Ergebnisse des ersten Quartals 2017

Italcementi Akquisition stärkt Absatz, Umsatz und Ergebnis

Absatz: 28 Mio t Zement (+58 %); 61 Mio t Zuschlagstoffe (+23 %); 10 Mio cbm Transportbeton (+31 %)
Umsatzerlöse um 34 % auf 3,8 Mrd € erhöht (i.V.: 2,8 Mrd €)
Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen um 19 % auf 383 Mio € gesteigert (i.V.: 321 Mio €)
Finanzergebnis um 32 Mio € auf -82 (i.V.: -114) Mio € verbessert
Saisonal typischer Fehlbetrag (Anteil der Gruppe) auf -70 Mio € (i.V.: -72 Mio €) reduziert; Ergebnis je Aktie um 7 % verbessert

Q1 Absatz profitiert von Konsolidierung von Italcementi

Im ersten Quartal stieg der Baustoffabsatz von HeidelbergCement aufgrund der Konsolidierung von Italcementi deutlich an. Die fortgesetzte Erholung der Bauwirtschaft in Nordamerika und Europa hat sich darüber hinaus positiv auf die Absatzentwicklung ausgewirkt. In den Schwellenländern zeigte sich hingegen eine uneinheitliche Entwicklung.

Der Zement- und Klinkerabsatz des Konzerns nahm im ersten Quartal akquisitionsbedingt um 58 % auf 27,8 (i.V.: 17,6) Mio t zu. Auf Pro-forma-Basis, d.h. unter Berücksichtigung der Lieferungen von Italcementi im Vorjahreszeitraum, blieb der Absatz unverändert. Der Zementabsatz konnte in allen Konzerngebieten bis auf Afrika-Östlicher Mittelmeerraum gesteigert werden. Die stärkste Zunahme auf Pro-forma-Basis verzeichnete Nord- und Osteuropa-Zentralasien, gefolgt von West- und Südeuropa sowie Nordamerika. In Asien-Pazifik nahm der Zementabsatz insbesondere in Indien zu, während er in Thailand und Bangladesh rückläufig war. Während die Verkaufsmengen in Afrika südlich der Sahara deutlich stiegen, gingen sie in Ägypten aufgrund der schwachen Markentwicklung stark zurück.

Die Zuschlagstofflieferungen verzeichneten ebenfalls akquisitionsbedingt mit 60,9 (i.V.: 49,3) Mio t einen Anstieg um 23 %. Unter Berücksichtigung der Lieferungen von Italcementi im Vorjahreszeitraum ergibt sich ein Wachstum von 8 %. Dazu haben höhere Absatzmengen in allen Konzerngebieten bis auf Asien-Pazifik beigetragen und insbesondere die Konsolidierung der Mibau-Gruppe in Nordeuropa.

Die Transportbetonlieferungen nahmen ebenfalls konsolidierungsbedingt um 31 % auf 10,4 (i.V.: 8,0) Mio cbm zu. Pro forma ging der Absatz leicht um 1 % zurück. Der Asphaltabsatz stieg um 6 % auf 1,5 (i.V.: 1,4) Mio t.