BaFin ermittelt auch gegen Wirecard – Anleger reagieren gelassen

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Marktkommentar: 04. März 2019

Nach schwankungsintensiven Tagen hat sich der Kurs von Wirecard in der vergangenen Woche etwas beruhigt. So betrug die Handelsspanne nur noch knapp 7 Euro. Das wird sich in den nächsten Wochen auch nicht ändern, solange die Anwaltskanzlei in Singapur die Untersuchungen über Compliance-Verstöße des deutschen Zahlungsdienstleisters in dem Stadtstaat nicht abgeschlossen hat. Experten rechnen mit der Vorlage des Abschlussberichts aus Singapur Ende März. Spätestens dann sollte sich die Handelsspanne wieder deutlich ausdehnen. 

Unterdessen berichtete Bloomberg, dass die Finanzaufsichtsbehörde BaFin nicht nur Ermittlungen einer möglichen Marktmanipulation in Aktien von Wirecard anstellt, sondern auch ein potenzielles Fehlverhalten seitens des Bezahldienstleisters prüft. Konkret soll es darum gehen, ob Wirecard gegen seine Offenlegungspflichten marktrelevanter Informationen bezüglich möglicher Bilanzierungsfehler verstoßen habe. Eine Marktreaktion rief der Bericht der Nachrichtenagentur aber nicht hervor.

Ende Januar hatte die britische Financial Times mehrere diffamierende Artikel über Wirecard veröffentlicht, in denen das Finanzblatt über mögliche Bilanzmanipulation und Dokumentenfälschung berichtet hatte. In de Folge stürzte die Wirecard-Aktie von 200 Euro auf bis zu 86 Euro binnen weniger Tage ab. 

In der Folge erließ die BaFin ein generelles Netto-Leerverkaufsverbot auf Aktien in Wirecard bis 18. April. Der Grund: die Finanzaufsichtsbehörde sah eine Gefahr für den Marktplatz Deutschland. 

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