Bayer schmust mit Monsanto

 

 

Bayer schmust mit Monsanto

Doch die Liebelei ist nicht unumstritten. Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der DSW (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz), wird auf der heutigen Hauptversammlung den Deal hinterfragen.

So sind die Aktionäre durchaus besorgt, was die Monsanto-Übernahme mit ihrer vertrauten und erfolgreichen Bayer AG machen wird. Vor allem aber benötigen sie mehr Informationen darüber, wie sich die Monsanto-Übernahme auf die Bayer-Finanzierungsmatrix auswirkt. So erwartet die DSW eine Antwort auf die Frage, ob der Monsanto-Deal die finanzielle Flexibilität von Bayer zukünftig so stark einschränken wird, dass die anderen Geschäftsbereiche darunter leiden könnten.

Ebenfalls stehe der Zeitplan im Fokus des Interesses. Die DSW wolle wissen, wo der Deal zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht und ob es Verzögerungen gibt. Unklarheit herrscht zudem darüber, was die Zinserhöhung in den USA und die anziehende Entwicklung der Marktzinsen für den Deal bedeuten könnten.

Das Image der Bayer AG ist ein weiteres wichtiges Thema. Hier erwartet die DSW, dass der Vorstand konkret erläutert, wie er dafür Sorge trägt, dass das „besondere“ oder – besser – „besonders schlechte“ Image von Monsanto nicht auf Bayer abfärbt.

 

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