Bitte was? Fed sieht Entspannungssignale im Handelskrieg

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Marktkommentar: 24. Mai 2019

Die Vertreter der Federal Reserve sind der Meinung, dass die US-Notenbank „für einige Zeit“ geduldig sein sollte. Das ging aus dem jüngsten Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses hervor, das am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Einige Vertreter waren besorgt über die niedrige Inflation, aber die meisten halten das nur für vorübergehend. Die abwartende Haltung sei auch dann noch angebracht, “wenn die weltweiten wirtschaftlichen Bedingungen und Finanzkonditionen sich weiter verbessern sollten”. 

Den Handelskrieg erwähnte die US-Notenbank kaum in ihren Mitschriften. Hier sprach man sogar von Entspannungssignalen. Die letzte geldpolitische Sitzung der Fed fand jedoch vor der jüngsten Eskalation zwischen den USA und China statt, wo es noch Hoffnung auf eine schnelle Lösung gab. Mittlerweile hat sich das Blatt allerdings gewendet. Auf der nächsten Sitzung könnten die Währungshüter daher einen vorsichtigeren Ton anschlagen. 

Während der Markt Zinssenkungen in diesem Jahr einpreist, betonten die Mitglieder, dass ein Rückgang der Inflationserwartungen über mehrere Quartale hinweg nötig ist, um Zinssenkungen in Betracht zu ziehen. 

Am Markt rief das Sitzungsprotokoll keine größere Reaktion hervor: der EUR/USD bewegte sich der Nähe der wichtigen Unterstützung bei gut 1,1150 Dollar, der US-Dollar-Index handelte knapp unter 98,00 und die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen rutschte in der Spitze auf 2,382 Prozent ab. 

Am Freitag stehen die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter aus den USA im Fokus, während in Europa die Parlamentswahlen beginnen.

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