Commerzbank verbessert Kapitalquote

Commerzbank: Operatives Ergebnis von 314 Mio. Euro und verbesserte Kapitalquote

  • Operatives Ergebnis im ersten Quartal bei 314 Mio. Euro (Q1 2016: 282 Mio. Euro)
  • Konzernergebnis im ersten Quartal bei 217 Mio. Euro (Q1 2016: 169 Mio. Euro)
  • Erträge vor Risikovorsorge leicht auf 2,4 Mrd. Euro (Q1 2016: 2,3 Mrd. Euro) gestiegen –
    Erträge enthalten Bewertungseffekte insbesondere in ACR von 90 Mio. Euro;
    bereinigt um Sondereffekte Anstieg um 116 Mio. Euro
  • Harte Kernkapitalquote auf 12,5 % gestiegen (Ende März 2016: 12,0 %);
    NPL-Quote für Problemkredite weiter sehr niedrig bei 1,5 %
  • Umsetzung der Strategie 4.0 auf Kurs – erfreuliches Kundenwachstum im ersten Quartal

„Die Commerzbank ist gut ins neue Jahr gestartet und hat im ersten Quartal ein ordentliches Operatives Ergebnis erzielt. Wir sind mit der Umsetzung unserer Strategie Commerzbank 4.0 auf Kurs.“
Martin Zielke, CEO

„Unsere harte Kernkapitalquote ist auf 12,5 Prozent gestiegen. Dadurch haben wir den nötigen Spielraum für Investitionen und Restrukturierungen. Wir liegen damit voll im Plan. Unser Risikoprofil bleibt sehr gut.“
Stephan Engels, CFO

Die Commerzbank hat im ersten Quartal 2017 ein solides Operatives Ergebnis erzielt und die harte Kernkapitalquote weiter verbessert. Die Umsetzung der im Herbst vergangenen Jahres kommunizierten Strategie „Commerzbank 4.0“ verläuft planmäßig. Das Operative Ergebnis verbesserte sich im ersten Quartal 2017 auf 314 Millionen Euro (Q1 2016: 282 Millionen Euro). Die Erträge vor Risikovorsorge erhöhten sich leicht auf 2.374 Millionen Euro (Q1 2016: 2.323 Millionen Euro), obwohl sich die signifikanten positiven Einmaleffekte des Vorjahresquartals wie erwartet nicht wiederholt haben. Um diese bereinigt stiegen die Erträge im Vorjahresvergleich um 116 Millionen Euro. Diese positive Entwicklung der Erträge beruht vor allem auf gestiegenen Provisionsüberschüssen aus höheren Volumina in Wertpapierprodukten. Die Risikovorsorge lag im ersten Quartal 2017 bei 195 Millionen Euro (Q1 2016: 148 Millionen Euro). Der Anstieg der Risikovorsorge im Vergleich zum Vorjahresquartal war durch die erhöhte Risikovorsorge für Schiffsfinanzierungen bedingt. Die im europäischen Vergleich weiterhin gute Quote für Problemkredite (NPL-Quote) von lediglich 1,5 % spiegelt das gesunde Risikoprofil der Bank wider. Die Verwaltungsaufwendungen lagen bei 1.865 Millionen Euro (Q1 2016: 1.893 Millionen Euro). Sie beinhalten bereits die vollständige Bankenabgabe für das Jahr 2017 in Höhe von 171 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis lag im ersten Quartal 2017 bei 314 Millionen Euro. Nach Abzug von Steuern in Höhe von 77 Millionen Euro und Minderheitsanteilen von 20 Millionen Euro erzielte die Commerzbank damit ein Konzernergebnis von 217 Millionen Euro (Q1 2016: 169 Millionen Euro). Der Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal 2017 bei 0,17 Euro (Q1 2016: 0,13 Euro).

„Die Commerzbank ist gut ins neue Jahr gestartet und hat im ersten Quartal ein ordentliches Operatives Ergebnis erzielt. Wir sind mit der Umsetzung unserer Strategie Commerzbank 4.0 auf Kurs. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden sind wir im ersten Quartal bei Kunden und Assets weiter gewachsen. Im Segment Firmenkunden haben wir eine Kreditinitiative über 6 Milliarden Euro für den Mittelstand gestartet. Klar ist aber auch: Es wird noch Zeit brauchen, bis unser Wachstum die Belastungen aus dem negativen Zinsumfeld deutlich übertreffen wird“, sagte Martin Zielke, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank.

Common-Equity-Tier-1-Quote auf 12,5 % gestiegen – anhaltend sehr gutes Risikoprofil

Die Risikogewichteten Aktiva (RWA) bei voller Anwendung von Basel 3 sind im ersten Quartal 2017 durch aktives Portfoliomanagement und niedrigere operationelle Risiken gesunken. Sie beliefen sich Ende März 2017 auf 186,2 Milliarden Euro, nach 189,8 Milliarden Euro per Ende 2016 und 194,5 Milliarden Euro Ende März 2016. Die Common-Equity-Tier-1-Quote (CET 1) bei voller Anwendung von Basel 3 stieg auf 12,5 %, nach 12,3 % per Ende Dezember 2016, der Anstieg resultiert aus den niedrigeren RWA. Das Niveau der CET-1-Quote gibt der Bank den notwendigen Spielraum für anstehende Belastungen aus Restrukturierungsaufwendungen und regulatorischen beziehungsweise bilanztechnischen Vorgaben. Die Leverage Ratio reduzierte sich zum Ende des ersten Quartals 2017 auf 4,6 %, nach 4,8 % per Ende Dezember 2016. Die Bilanzsumme lag bei 490 Milliarden Euro (Ende 2016: 480 Milliarden Euro).

„Unsere harte Kernkapitalquote ist auf 12,5 Prozent gestiegen. Dadurch haben wir den nötigen Spielraum für Investitionen und Restrukturierungen. Wir liegen damit voll im Plan“, erläuterte Stephan Engels, Finanzvorstand der Commerzbank. „Unser Risikoprofil bleibt sehr gut.“