Das Goldilocks-Szenario ist zurück – US-Lohnwachstum schwächt sich ab

News Marktkommentar

Marktkommentar:12. März 2018

Die Börsen befinden sich nach einem Goldilocks – nicht zu heiß, nicht zu kalt, genau richtig – Arbeitsmarktbericht aus den USA wieder im Aufwind und die Anleger strömen wieder in Scharen in Aktien.

US-Wirtschaft schafft deutlich mehr Jobs

Die Zahl der Beschäftigen außerhalb der Landwirtschaft ist im Februar um 313.000 gestiegen – das entspricht dem größten Stellenaufbau seit 2016. Volkswirte hatten nur mit einem Zuwachs von 200.000 gerechnet.

Stärkstes Beschäftigungswachstum seit 2016

Die Stagnation der Arbeitslosenquote hatte die Anleger allerdings enttäuscht. Sie verharrte unverändert auf 4,1 Prozent. Es wurde erwartet, dass die Arbeitslosigkeit auf 4,0 Prozent sinkt und damit den tiefsten Stand seit Siebzehnjahren erreicht.

Arbeitslosenquote verharrt auf tiefem Niveau

Lohnentwicklung enttäuscht

Viel wichtiger für die Märkte war jedoch der Blick auf die Lohninflation. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen auf das Jahr hochgerechnet nur um 2,6 Prozent. Volkswirte rechneten mit einer Steigerungsrate von 2,8 Prozent. Zudem wurde der Vormonatswert von 2,9 auf 2,8 Prozent nach unten geschraubt.

Stundenlöhne entwickeln sich schwächer als erwartet

Trotz der guten Verfassung des Arbeitsmarktes in den USA hinkt die Entwicklung der Löhne hinterher. In der Volkswirtschaftslehre geht ein Lohnwachstum von gut Prozent einher mit einem kontinuierlichen Inflationsanstieg.

Solange die Gehälter und Löhne also nicht stärker anziehen, dürfte auch der Preisauftrieb schwach bleiben. Das spricht, zusammen mit dem drohenden Handelskrieg, gegen rasche Zinsanhebungen der Notenbank.

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