DAX: Die Kuh ist noch nicht vom Eis

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Marktkommentar: 21. August 2018

Der deutsche Leitindex hat sich mit Ach und Krach zurück über die langfristige Trendlinie bei 12.291 Punkten erholen können. Als Auslöser für den jüngsten Aufwärtsimpuls gilt die Hoffnung der Marktteilnehmer auf eine Schlichtung des Handelskonflikts zwischen den USA und China. 

Hoffnung auf Lösung im Handelskonflikt gibt dem DAX Aufwind

So soll in den nächsten Tagen eine Delegation aus China zu Verhandlungen nach Washington reisen, um den Zollkonflikt in beiderseitigem Interesse zu lösen. Zu beachten gilt jedoch, dass nicht die Verhandlungsführer aus Peking an den Verhandlungstisch kommen, sondern nur die zweite Reihe, so dass eine sofortige Schlichtung unwahrscheinlich ist. Insofern ist die Hoffnung der Marktteilnehmer etwas übertrieben. 

Diese Kursmarke sollte halten

Für den Dax gilt es jetzt sich über den beiden Verlaufstiefs vom 28. Juni und 15. August bei 12.120 Punkten zu halten. Ansonsten könnte sich der jüngste Aufwärtsimpuls als kurzes Intermezzo erweisen. Schließlich wäre dann der Weg zur Nackenlinie der großen Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die durch die Hochs bei 12.969, 13.596 und 13.204 definiert wird, bei 11.700 Punkten frei. 

Sollte der Dax die Nackenlinie der SKS tatsächlich unterschreiten, so würde dies ein rechnerisches Abschlagspotenzial von gut 1.700 Punkten freisetzen. 

Erst über 12.880 Punkten hellt sich das Bild wieder auf

Tatsächlich aufhellen würde sich das Chartbild erst bei einem Spurt über die Marke von 12.880 Punkten. Danach würden die Mai- und Junihochs bei rund 13.176/80 Punkten wieder in den Fokus rücken.

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