DAX – Kommt jetzt die Wende nach Süden?

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Marktkommentar: 4. Mai 2020

Der Dax schloss die verkürzte Börsenwoche auf dem höchsten Schlusskurs seit Anfang März. Allerdings ging den Bullen zur US-Eröffnung die Puste aus, nachdem schwache US-Konjunkturdaten über den Ticker liefen. Zuvor wurden bereits aus der Eurozone miserable BIP-Daten herausgegeben. Auch, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Pulver trocken hielt und ihr Pandemic Emergency Purchase Programm (PEPP) nicht weiter erhöht hat – wie im Vorfeld von einigen Analysten erwartet worden war – sorgte für Abgabedruck im deutschen Aktienbarometer.   

In unserem Artikel mit dem Titel „DAX – Gehts jetzt wieder abwärts?“ vom 16. April schrieben wir, dass „wir uns nun auf kurzfristige Turbulenzen am deutschen Aktienmarkt einstellen“. Hintergrund seien die zu erwarteten Gewinn- und Umsatzrückgänge. „Wir halten es daher für sinnvoll, den DAX an Spikes in Richtung 11.300 zu verkaufen, mit einem Ziel von 9.339 Punkten“.

Der DAX stieg am Donnerstag auf 11.232,70 Punkte und drehte dann dynamisch südwärts. Die volle rote Kerze, die den Kerzenkörper des Vortages fast umschließt, ist ein Warnsignal, dass der seit dem Corona-Tief etablierte Korrekturtrend ganz schnell drehen kann.

Ein neuer Verkaufstrigger würde entstehen, wenn der DAX unter seine 50-Tage-Linie bei 10.642 Punkte rutschen sollte. Danach bestünde Spielraum auf 10.200. Erst ein Abgleiten unter diese Marke würde das oben erwähnte primäre Kursziel ins Spiel bringen. 

Dass der DAX an Momentum verliert, lässt sich auch an den technischen Indikatoren ablesen. So kämpft der MACD noch immer mit einer nachhaltigen Stabilisierung oberhalb seiner Nulllinie, während der RSI an einer horizontalen Widerstandslinie abgeprallt ist.

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