Dow Jones: Der größte Manipulator der Märkte ist die Fed

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Marktkommentar: 16. August 2021

Unter dünnsten Handelsumsätzen geht der Dow Jones immer weiter nach oben. Analysten begründen die jüngste Outperformance des Dow Jones gerne mit seiner Ausrichtung auf zyklische Werte, die wesentlich stärker von der Konjunkturerholung profitieren sollen. Vielmehr ist es aber das „freche“ Gelddrucken der Federal Reserve, die die Hausse nährt und das, obwohl die Inflation in den USA konstant auf hohem Niveau liegt und eigentlich eine Straffung der Geldpolitik längst überfällig wäre. Davon wollen die Notenbanker aber größtenteils nicht wissen, die völlig legal die Geldschleusen offenhalten und damit die Reichen noch reicher machen und die Armen noch ärmer. Ein Trauerspiel, das so auf Dauer nicht weitergehen kann. 

Es ist einfach nur noch irritierend den Chart zu beobachten, weil in den USA ohnehin alles steigt. Nicht nur hat die Fed mit ihrer ultralaxen Geldpolitik den natürlichen Preisfindungsmechanismus aus Angebot und Nachfrage ausgehebelt, sondern zugleich auch noch die Volatilität gekillt.

Von freien Märkten kann daher nicht mehr gesprochen werden. Diese Märkten hängen so am Tropf des billigen Geldes der Notenbank, das es für die Verantwortlichen unmöglich ist, die Geldpolitik so sehr zu straffen, wie es nötig wäre, ohne das die Märkte ins Bodenlose stürzen würden.

Der Leitzins ist jetzt niedriger, als es praktisch jede bewährte geldpolitische Regel oder Strategie nahelegt, einschließlich derer, die auf Seite 48 des eigenen geldpolitischen Berichts der Fed vom Februar 2021 aufgeführt sind.

Es ist noch nicht zu spät, um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die Geldpolitik zur Dienerin einer nachhaltigen Erholung von der Pandemie zu machen. Aber die Zeit wird knapp.

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