EUR/USD vor größerem Erholungsschub?

News Marktkommentar

Marktkommentar: 27. Mai 2019

Der Donnerstag beim EUR/USD ging zunächst nach hinten los. Die Gemeinschaftswährung stürzte mit 1,1107 Dollar auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren ab. Doch dann kamen die Bullen und plötzlich schoss der Euro in die Höhe wie schon lange nicht mehr.

Der Tag an den Devisenmärkten war zweigeteilt: Investoren beförderten den US-Dollar zunächst auf neue Jahreshochs – und zogen Gelder aus dem Euroraum ab. Der Grund: schwache Stimmungsindikatoren. Doch nach miserablen Einkaufsmanagerindizes aus den USA war der Damm gebrochen. Anleger nahmen ihre Gewinne vom Tisch. Das ließ den EUR/USD hochschnellen.

Am Freitagmorgen setzte die Gemeinschaftswährung ihre Rallye fort, da unter Volkswirten immer stärker die Erwartung wächst, dass die US-Notenbank Fed von Zinserhöhungen auf -senkungen umschwenken wird. 

Das brachte die US-amerikanischen Renditen unter Druck. So kam es dann, wie kommen musste, die kurzfristigen Zinssätze lagen am Ende des Tages erneut höher als die langfristigen. Das heißt, die Zinsstrukturkurve ist wieder invers. 

Unter Börsianern gilt eine inverse Zinskurve als der zuverlässigste Einzelindikator für eine heraufziehende Rezession. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Zinskurve mindestens 3 Monate lang invertiert bleibt. In den vergangenen zwei Handelstagen sorgte das für stärkere Gewinnmitnahmen beim Dollar.

Viel geändert hat sich für den EUR/USD trotz der dynamischen Erholungsbewegung aber nicht. Nach wie vor muss das Währungspaar den Chartwiderstand bei 1,1260 Dollar herausnehmen, um den übergeordneten Abwärtstrend in Frage zu stellen. 

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