EUR/GBP: Droht jetzt der Absturz?

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Marktkommentar: 19/04/2017
EUR/GBP: Droht jetzt der Absturz?

Die Warnsignale werden lauter: So haben die Kursverluste der vergangenen Monate das Chartbild des Euro zum britischen Pfund schwer beschädigt. Gestern kam es darüber hinaus durch das Abgleiten unter die Trendlinienunterstützung bei 0,8470 zu weiteren Kursabschlägen.

Auf dem aktuellen Kursniveau bilden diverse Tiefpunkte, sowie das 38,2% FIbonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses seit Dezember 2015 und die Nackenlinie einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine extrem wichtige Haltezone. Bei einem Rückfall darunter lässt sich daraus im Extremfall ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von rund 900 Pips ableiten. Begleitet wird die negative Ausgangslage zudem von einem „Bearish Engulfing“ und einem nicht idealtypischen „Shooting Star“ im Monatschart. Als erstes Etappenziel auf der Unterseite dient nun der Schnittpunkt der beiden Glättungslinien in Form der 90- und 200-Wochen-Linie bei rund 0,7950.

Nach der jüngsten Abwärtsbewegung zeigt der Relative-Stärke-Index auf Tagesbasis jedoch zugleich einen überverkauften Zustand an, so dass kurzfristig eine Konsolidierung im Bereich des Möglichen liegt.

Die aufgrund der o.g. Risiken weiter negative Gemengelage ist indes erst dann in Frage zu stellen, wenn zunächst die Aufwärtstrendlinie bei 0,8470 und der Widerstandsmantel bestehend aus mehreren Glättungslinien (38-, 90- und 200-Tage-Linie akt. bei 0,8550 bis 0,8600) zurückerobert wird. Ein ernsthafter Befreiungsschlag würde dem Währungspaar hingegen erst mit der Rückeroberung der fallenden Trendlinie bei akt. 0,8670 gelingen.

 

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