EUR/USD: Es wimmelt nur so von negativen Divergenzen

News Marktkommentar

Marktkommenta: 14/07/2017

Der EUR/USD hat eine wechselvolle Woche hinter sich: Die Wochenbilanz fällt Stand heute mit plus 20 Pips zwar leicht positiv aus. Seine zur Wochenmitte deutlichen Kursgewinne von zeitweise fast 100 Pips konnte die Gemeinschaftswährung jedoch nicht halten.

Nach einem fehlgeschlagenen Ausbruchsversuch auf der Oberseite ist das Währungspaar in den letzten zwei Tagen in eine Konsolidierungsphase übergegangen. Vor allem die technischen Indikatoren mahnen zur Vorsicht. Denn sowohl im RSI wie auch im MACD wurden negative Divergenzen ausgebildet – ein Zeichen dafür, dass die Dynamik im Aufwärtstrend stark nachgelassen hat und der EUR/USD anfälliger geworden ist. Zudem hat die Stochastik ein Verkaufssignal erzeugt.

Den Candlesticks ist spätestens seit dem Rutsch unter die Marke von 1,1400 nichts Positives mehr abzugewinnen. So führten die jüngsten Kursverluste zu einem bearish engulfing, was die Kerzenkörper der drei vorangegangenen Kerzen umschließt.

Im Fokus steht nun das Tief 5. Juli bei 1,1313. Ein Rutsch unter dieses Niveau würde eine kleine Topbildung vervollständigen, woraufhin sich die charttechnische Lage weiter eintrüben würde.

Sobald die Gemeinschaftswährung unter die Schlüsselunterstützung aus der Glättung der letzten 38 Tage und dem 23,6% Fibonacci-Niveau des gesamten Aufwärtsimpuls seit Anfang April bei rund 1,1266 fällt, ist mit nachgebenden Kursen bis in den Bereich um 1,1151 zu rechnen. Dort definiert die Parallelverschiebung des Aufwärtstrends seit Anfang des Jahres die nächste charttechnische Unterstützung.

Auf der Oberseite würde indes erst ein Bruch des Jahreshochs per Tagesschluss bei 1,1489 die negative Ausgangslage negieren.

EUR/USD im Tageschart

 

 

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