EUR/USD: Fische Verkaufssignale dominieren

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Marktkommentar: 09/08/2017

Nach acht Monaten Hausse ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar seit gestern in eine technische Gegenbewegung eingetreten. Der Vorwochenschlusskurs hatte bereits davor gewarnt, dass den Bullen früher oder später die Puste ausgehen wird.

So wurde in der zurückliegenden Woche ein klassischer Shooting Star ausgeprägt, der als möglicher oberer Umkehrpunkt gilt. Interessant dabei ist, dass sich das Kursmuster rund um die Glättung der letzten 200 Wochen ausgeprägt hat. Ein Fall unter das Wochentief vom 24. Juli bei 1,1612 würde die beschriebene Umkehrformation nach unten auflösen und damit den Druck auf die Gemeinschaftswährung wieder deutlich erhöhen.

Preisdruck kommt auch von den wöchentlichen Indikatoren der Markttechnik, welche zwar noch keine handfeste Umkehr signalisieren, aber kurzfristig heißgelaufen sind. Auf Tagesebene dominieren sowohl beim Stochastik wie auch beim MACD frische Verkaufssignale den Indikatorenverlauf. Betrachtet man den RSI, erreichte er am 31. Juli seinen höchsten Stand und verzeichnete seitdem eine Reihe niedrigerer Hochpunkte trotz Erreichen eines neuen Hochs im Kursverlauf. Das entspricht einer negativen Divergenz.

Die nächste Unterstützung durch eine aus den Tiefs im Juni und Juli abgeleitete Trendlinie liegt bei 1,1658. Das 23,6% Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses von April bis August 2017 untermauert die Bedeutung dieser Haltelinie. Danach kann es weiter abwärts auf den wichtigen Unterstützungsbereich bei 1,1499 bis 1,1460 gehen. Hier verlaufen ein wichtiges Fibonacci-Retracement und ein gleitender Durchschnitt in Form der letzten 38 Tage.

Nach oben hin findet sich ein entscheidender Widerstand bei 1,1823. Dies entspricht dem Vortageshoch. Darüber wäre ein Spurt auf das Jahreshoch bei 1,1909 möglich.

Metatrader Screenshot: 09/08/2017 – EURUSD im Tageschart

 

 

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