EUR/USD: Korrektur läuft …

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Marktkommentar: 21/06/2017

Nach 2 Monaten mit idealtypischen Aufwärtstrends, die bisher nur von normalen Konsolidierungen unterbrochen waren, deutet sich beim Euro im Vergleich zum US-Dollar (EUR/USD) eine technische Korrektur an.

Vor dem Hintergrund der mittelfristig überkauften Lage ist das Währungspaar zuletzt aus diesem steilen Aufwärtstrend (akt. bei 1,1156) herausgelaufen. Die jüngste Korrektur wird aktuell noch durch die Kreuzunterstützung aus dem 23,6% Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses von Anfang April bis Mitte Juni (1,1122), einer alten Abwärtstrendlinie (akt. 1,1112), sowie der oberen Begrenzung der Parallelverschiebung (akt. bei 1,1106) und der 38-Tage-Linie (akt. bei 1,1107) begrenzt. Erst wenn der Euro unter diese Schlüsselniveaus fällt, sollte eine weitere, mittelfristige technische Eintrübung einkalkuliert werden.

Ein Bruch dieser Kursmarken lässt in den kommenden Tagen eine deutliche Zunahme der Trenddynamik erwarten. Die nächsten Kursziele liegen dann zunächst im Bereich der 38,2% Fibonacci-Korrekturmarke (1,1015) beziehungsweise nachfolgend der psychologisch wichtigen Marke von 1,1000.

Auch die technischen Indikatoren sprechen für eine Kurskorrektur. So hat die Stochastik auf Wochenebene ein Verkaufssignal erzeugt und der MACD unterschritt seine Signallinie auf Tagesebene, was ein weiterer Grund für die momentane Verschnaufpause des Währungspaares sein könnte.

Die charttechnische Lage hellt sich indes auf, wenn das Währungspaar zunächst die Widerstände in Form der steilen Aufwärtstrendlinie (akt. bei 1,1156) und das Hoch vom 15. Juni bei 1,1228 zurückerobert. Danach wäre ein Rücklauf Richtung Jahreshochs und darüber hinweg möglich.

EUR/USD im Tageschart

 

 

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