EUR/USD – Warten auf neue Impulse

News Marktkommentar

Tageskommentar: 05/04/2017
EUR/USD – Warten auf neue Impulse

Vor dem Hintergrund eines neuen Dreiwochentiefs von 1,0636 US-Dollar, das den gestrigen Handel in Amerika prägte, geht der Euro heute in den europäischen Handel. Die Währung hatte sich auf Grund von kursgünstigen Käufen zeitweise bis auf mehr als 1,0660 erholt. Gegen 05:30 Uhr kostete der Euro 1,0679 US-Dollar und damit 0,05 Prozent mehr als am Vorabend.

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EURUSD im 4-Stunden-Chart

Von den jüngsten US-Konjunkturdaten kam kaum Gegenwind. Mit einem Defizit von 43,6 Milliarden Dollar hatte der Rückgang der Handelsbilanz die Prognosen von 44,8 Milliarden Dollar leicht übertroffen. Die Exporte wiesen den Angaben zufolge im Februar einen Anstieg um 0,4 Milliarden Dollar auf, während die Importe um 4,3 Milliarden Dollar auf 236,4 Milliarden Dollar sanken.

Hingegen schwindet die Zuversicht der Verbraucher in die US-Wirtschaft. Das in den USA ermittelte IBD/TIPP-Verbrauchervertrauen ist per Berichtsmonat März in allen Teilbereichen – Konjunktur, persönliche Finanzen, Vertrauen in die Politik – um 3,6 auf 51,7 Punkte zurückgegangen.

Generell sind die Investoren weiterhin skeptisch und achten sehr genau auf mögliche Äußerungen europäischer und amerikanischer Offizieller zur Geld- und Wirtschaftspolitik. Nach dem Scheitern seiner Gesundheitsreform muss Donald Trump nun endlich liefern. Denn bisher kann er 100 Tage nach Amtseinführung nicht wirklich sichtbare Erfolge vorweisen – und so wachsen die Zweifel an einer raschen Umsetzung der Wirtschaftspläne, was das Potenzial hat, der amerikanischen Währung zu schaden.

Ein weiterer Versuch des Marktes, neue Tiefs zu testen, ist im Tagesverlauf nicht auszuschließen. Allerdings verhalten sich die Akteure auch vorsichtig und warten auf das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank, dass am Mittwochabend veröffentlicht wird.

Davor stehen noch die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten und auch der Arbeitsmarktbericht des Dienstleisters ADP über das Jobwachstum in der US-Privatwirtschaft auf dem Terminplan, die als Frühindikator für den offiziellen Stellenbericht gelten, der an diesem Freitag veröffentlicht wird. Darüber hinaus werden der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump erstmals am Donnerstag zusammenkommen. Trump spricht bereits im Vorfeld von einem „sehr schwierigen“ Treffen.

 

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