Fed – ist das „nicht QE-Programm“ gut für den Goldpreis?

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Marktkommentar: 15. November 2019

Die Weltbörsen waren zuletzt wie im Rausch. Ein Rekordhoch jagte das nächste. Die Risiken vor einer Rezession wurden beiseite geschoben. Der Grund? Eine Federal Reserve, die mit ihrer Politik des billigen Geldes die Märkte in Liquidität hat ersaufen lassen.

Fest steht: das billige Geld wird uns noch mindestens bis ins zweite Quartal 2020 erhalten bleiben. So lange will die Federal Reserve noch Käufe von Papieren mit kurzfristiger Laufzeit in Höhe von 60 Milliarden Dollar pro Monat durchführen. 

Und weil es an Anlagealternativen mangelt, da die Zinsen praktisch abgeschafft worden sind, fließt erneut eine Menge Geld in die Aktienmärkte.

Diejenige Anlageklasse, die besonders darunter zu leiden hat, dass die Federal Reserve ein risikoloses Investment-Umfeld erschaffen hat, sind die Edelmetalle. 

Der Gold– und Silberpreis befinden sich wieder auf Talfahrt – ein Ende ist noch nicht absehbar. Allerdings dürfte das „nicht-QE“, wie es Powell bezeichnet hat, die Edelmetalle auf mittlere Sicht unterstützen. Grund dafür ist die nach wie vor hohe Handelsunsicherheit sowie das erhöhte Rezessionsrisiko. 

Daher dürfte die derzeitige Bilanzausweitung der Fed unterstützender wirken, als beispielsweise QE3, welches den Glauben der Anleger in eine wirtschaftliche Erholung gestärkt hatte und die Goldpreise abstürzen ließ. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Dollar-Kurs auf mittlere Sicht ebenfalls abwertet, was angesichts der ultralockeren Geldpolitik anderer Zentralbanken noch mit einem Fragezeichen versehen ist.

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