Fresenius-Aktie: Interessante Turnaround-Spekulation

News Marktkommentar

Marktkommentar: 4. November 2020

Die Aktie von Fresenius hat weiterhin einen schweren Stand. Seit Mitte Oktober verlor das Papier mehr als 21 Prozent und notiert mittlerweile in der Nähe der Corona-Tiefs im März. Eine Trendwende ist trotz guter Quartalsergebnisse noch nicht zu erkennen, wobei es einige zaghafte Hinweise für eine Stabilisierung gibt, die wir im kommenden Artikel beschreiben wollen.

Am Tag vor einer so genannten piercing line kam es zu einem deutlichen Anstieg der Handelsumsätze, die doppelt so hoch waren wie im Schnitt der letzten zwanzig Handelstage. Positiv zu werten ist auch die allmähliche Drehung der technischen Indikatoren wie MACD und RSI. Der trendfolgende MACD stabilisiert sich derzeit unterhalb seiner Nulllinie, während das Histogramm kurz vor einem Anstieg ins Positive steht. Hinzu kommt ein RSI, der mit 20 Punkten sein Tief ausgebildet hat und nun kurz vor Erholung aus den überverkauften Marktbedingungen steht. 

Die o.g. vier Faktoren machen Fresenius derzeit zu einer interessanten Turnaround-Spekulation für aggressive Händler. Schließlich ist der Gesundheitskonzern aus fundamentalen Faktoren nach wie vor gesund, auch wenn sein Geschäft in den letzten Monaten infolge der Corona-Pandemie nicht so gelaufen ist, wie es erhofft worden war. 

Als Signal für den Anbruch einer Gezeitenwende wollen wir mindestens Kurse oberhalb von 34,00 Euro sehen. Noch besser wäre eine Erholung über den Widerstand in Form der 50-Tage-Linie und einer sekundären Trendlinie im Bereich von 37,36 Euro bis 38,60 Euro. 

Ein Abgleiten unter das jüngste Tief (31 Euro) würde die zuletzt eingesetzte Stabilisierung zunichte machen und tiefere Kurse signalisieren.

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