FTSE 100: Schnappt die Bärenfalle zu?

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Marktkommentar: 12. Dezember 2018

Der britische Leitindex FTSE 100 hat in der letzten Woche seine Schlüsselunterstützung aus der Glättung der letzten 200 Wochen und dem 38,2% Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses von Anfang Februar 2016 bis Mai 2018 bei 6971,68 bis 6963,36 Punkten unterschritten.

Angesichts des outside bar der letzten Woche gemeinsam mit dem Bruch der o.g. Schlüsselunterstützung sollten sich Anleger auf weitere Kursverluste einstellen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der FTSE 100 die nächste wichtige Haltemarke aus dem 50% Fibonacci-Retracement bei 6692,12 Punkten unterschreitet. 

Danach könnte das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 6412 Punkten als nächstes Kursziel für die Bären fungieren. Sollte es auch hier zu keiner Stabilisierung kommen, so würde ein Rückschlag auf die psychologisch wichtige Marke von 6000 Punkten drohen.

Auch die technischen Indikatoren auf Wochenbasis unterstützen die negative Ausgangslage des britischen Leitindex. So nähert sich der trendfolgende MACD seinen Indikatorentiefs aus dem Jahr 2016 an – Anzeichen auf eine Stabilisierung liegen derzeit nicht vor. Der RSI hat die jüngsten Verlaufstiefs im FTSE 100 bestätigt, indem der Indikatorenverlauf neue Tiefs ausgebildet hatte. 

Hoffnung auf eine Erholung wäre gegeben, wenn die Bullen rasch die Glättung der letzten 200 Wochen bei 6963,36 Punkten zurückerobern könnten. Für einen echten Befreiungsschlag bedarf es jedoch eines Wiederanstiegs über die Oktober- und Novemberhochs bei gut 7200 Punkten.

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