Geopolitische Risiken für die Finanzmärkte steigen

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Marktkommentar: 10/04/2017
Geopolitische Risiken für die Finanzmärkte steigen

Weltweit sorgen die Terrorattacken von Großbritannien, Russland und Schweden für Entsetzen. Durch das militärische Eingreifen Amerikas in den Syrien-Konflikt am Freitagmorgen sind die geopolitischen Spannungen weiter gestiegen, was dem Dollarkurs Rückenwind gibt. Selbst der meist marktdominierende US-Arbeitsmarktbericht geriet ins Hintertreffen.

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CFD auf den US-Dollar Index Juli 2017

Das erste Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping endete hingegen auf die bestmögliche Weise. So sagte Trump am Freitag, es habe sich eine „herausragende Beziehung“ entwickelt“. Ohne weitere Einzelheiten zu nennen, erwarte er, dass sehr viele Probleme verschwinden könnten. In einem von China veröffentlichten Statement hieß es außerdem: „Es gibt tausend Gründe, dass die chinesisch-amerikanischen Beziehungen funktionieren, aber keinen, sie auseinanderzubrechen“.

Hingegen hat sich der US-Arbeitsmarkt im März schlechter entwickelt als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft entstanden insgesamt nur 98.000 Jobs, teilte das Arbeitsministerium mit. Das war das schwächste Stellenwachstum seit Juni 2016. Zudem wurden die Zahlen der neu geschaffenen Stellen in den beiden Vormonaten um insgesamt 38.000 nach unten gesetzt. Schuld an dem enttäuschenden Jobwachstum waren Restrukturierungen im Einzelhandel sowie einige Wettereffekte. Die Arbeitslosenquote sank von 4,7 Prozent auf 4,5 Prozent.

Gleichzeitig hat der US-Luftangriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt die bilateralen Beziehungen zwischen Washington und Moskau schwer belastet. Das ist Gift für die Märkte. Noch sind die Reaktionen überschaubar. Dennoch ist die Unsicherheit an den Märkten groß. Die Flucht in sichere Häfen könnte daher anhalten. Insbesondere der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar könnten davon profitieren.

 

 

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