Helaba mit Ergebnisrückgang im ersten Quartal

Frankfurt am Main – Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen hat im ersten Quartal ein Konzernergebnis vor Steuern von 75 Mio. Euro erzielt. Es liegt damit um 63 Mio. Euro unter dem Vorjahresergebnis von 138 Mio. Euro. Nach Steuern erreichte das Konzernergebnis 47 Mio. Euro nach 91 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.
Der Zinsüberschuss sank vor dem Hintergrund der anhaltenden Null- bzw. Negativzinsphase um 24 Mio. Euro auf 277 Mio. Euro. Die gesamtwirtschaftlich entspannte Situation und die gute Portfolioqualität führten im ersten Quartal 2017 zu einer Nettoauflösung der Kreditrisikovorsorge von 5 Mio. Euro.
Auf Basis des guten Kundengeschäfts stieg der Provisionsüberschuss um gut 7 Prozent auf 91 Mio. Euro. Wesentliche Beiträge hierzu lieferten insbesondere die Asset Management-Aktivitäten der Helaba Invest und der Zahlungsverkehr. Das Ergebnis aus dem Handelsgeschäft erhöhte sich auf 72 Mio. Euro nach 26 Mio. Euro im Vergleichszeitraum. Hierzu trugen auch niedrigere Bewertungsabschläge bei Derivaten bei.
Spürbaren Einfluss auf das Quartalsergebnis hat das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen und Derivaten, das von 67 Mio. Euro im ersten Quartal 2016 auf minus 68 Mio. Euro zurück gegangen ist. Der Rückgang dieser IFRS-typischen Position beinhaltet sowohl den Wegfall eines positiven Basiseffekts des Vorjahreszeitraums als auch eine Belastung aus der Berücksichtigung der
Liquiditätskomponente von Fremdwährungen (Cross Currency Basis Spread) im laufenden Jahr.