Markt glaubt nicht an weitere Zinserhöhungen der Fed

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Marktkommentar: 28. November 2018

Im Vordergrund steht in dieser Woche die Frage, wie oft die US-Notenbank Fed ihren Leitzins im kommenden Jahr erhöhen wird. Zwar signalisieren die Projektionen der Währungshüter gemäß der Dot-Plot-Matrix drei weitere Zinsschritte im Jahr 2019, aber der Markt sieht das ganz anders – und zwar nicht erst seit heute, sondern schon viel länger.

Zwar erwartet man im Dezember noch eine weitere Zinserhöhung, aber danach könnte bereits Schluss sein mit dem Straffungszyklus. Am US-Terminmarkt wird dieses Szenario derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von gut 30 Prozent gehandelt. Die Wahrscheinlichkeit für eine Fed-Funds-Target-Range von 2,50 bis 2,75 Prozent zum Jahresende 2019 liegt aktuell bei 36 Prozent. 

Unterdessen sank die implizite Rendite der Fed-Funds-Futures zur Lieferung im Dezember seit Anfang November um knapp 25 Basispunkte auf 2,70 Prozent. Das ist der tiefste Stand seit zwei Monaten. Der Markt glaubt also, dass die Fed kurz vor dem Ende ihres aktuellen Zinserhöhungszykluses stehen könnte. 

Einige Marktbeobachter führten den jüngsten Kurseinbruch an den US-Börsen auf die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell Anfang Oktober zurück, dass noch Spielraum sei, bevor man ein neutrales Niveau erreiche. 

Angesichts der relativen Performance der verschiedenen Sektoren spricht jedoch einiges dafür, dass dabei auch andere Faktoren eine entscheidende Rolle gespielt haben. Zum einen der jüngste Ölpreisverfall und zum anderen der Ausverkauf der Telekommunikationswerte sowie die Furcht der Anleger vor den so genannten Peak Earnings, regulatorischen Änderungen und den Spannungen im globalen Handel.

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