Munich Re bekräftigt ihr Gewinnziel

Munich Re hat im 1. Quartal einen Gewinn von 557 (436) Mio. € erzielt und bekräftigt ihr Gewinnziel für das Gesamtjahr in einer Spanne von 2,0 bis 2,4 Mrd. €.

Stabile laufende Erträge
Finanzvorstand Jörg Schneider kommentierte das Ergebnis: „Mit einem Quartalsgewinn von 557 Mio. € sind wir sehr zufrieden und auf Kurs zu unserem Gewinnziel für das Gesamtjahr. Trotz eines deutlichen Anstiegs der Großschäden erreichten wir ein erfreuliches Quartalsergebnis, vor allem dank des guten Kapitalanlageergebnisses. Positiv verlief die Geschäftsentwicklung insbesondere in der Rückversicherung Leben/Gesundheit, das technische Ergebnis lag hier über unseren Erwartungen. Bei ERGO konnten alle Segmente ihr Ergebnis verbessern.“

Zu den wirtschaftlichen Perspektiven von Munich Re erklärte Schneider: „Wir begrüßen die Zinswende in den USA und hoffen, dass auch die EZB zu einer nachhaltigen Geldpolitik zurückkehren wird. Der Preisdruck in der Rückversicherung hat sich spürbar abgemildert. Wir setzen weiterhin auf eine disziplinierte Zeichnungspolitik, Kundennähe und die konsequente Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten in Erst- und Rückversicherung.“

Zusammenfassung der Zahlen des 1. Quartals 2017
Das operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 952 (726) Mio. €. Das sonstige nicht operative Ergebnis fiel auf -153 (-82) Mio. €; darin waren Währungsverluste von -57 Mio. € enthalten. Der Ertragsteueraufwand betrug -188 (-157) Mio. €. Das Eigenkapital lag mit 32.160 Mio. € etwas über dem Niveau zu Jahresbeginn (31.785 Mio. €) – durch den leichten Zinsanstieg bedingte Einbußen bei Zinsträgern wurden durch gestiegene unrealisierte Gewinne aus Aktien überkompensiert. Außerdem wurden seit Jahresbeginn insgesamt 1,8 Mio. Münchener-Rück-Aktien im Wert von 0,3 Mrd. € zurückgekauft. Annualisiert lag die risikoadjustierte Eigenkapitalrendite (RoRaC) bei 8,3 %; auf das gestiegene gesamte Eigenkapital wurde eine Rendite (RoE) von 7,0 % verdient. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 3,3 % auf 12.925 (12.511) Mio. €. Bei unveränderten Wechselkursen wäre das Beitragsvolumen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,6 % gestiegen.