Nach der Fed: EUR/USD vor Kaufsignal

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Marktkommentar: 21. Juni 2019

Eine ultra-dovishe Fed versetzte dem US-Dollar am Mittwoch den Gnadenstoß. Aufgrund des tobenden Zollstreits zwischen den USA und China signalisierte die US-Notenbank ihre Bereitschaft, die Geldpolitik zu lockern. Das belastete nicht nur die US-Renditen, sondern drückte vor allem auf den Kurs des Greenbacks, der gegenüber vielen Währungen unter Druck geraten ist.

Der Offenmarktausschuss der Federal Reserve hielt den Leitzinskorridor zwar stabil in einer Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent. Jedoch glauben mittlerweile knapp die Hälfte der Währungshüter, dass ein tieferes Zinsniveau bald angemessen sein dürfte.

Als Gründe nannte die Aussichten für die Weltwirtschaft sowie den gedämpften Inflationsausblick. “Wir werden bei Bedarf handeln und unsere Instrumente nutzen, um das Wachstum zu sichern”, betonte Jerome Powell, Notenbankchef der Fed, auf seiner Pressekonferenz.

Das Signalwort “geduldig” strichen die Währungshüter aus dem geldpolitischen Begleittext, womit sie die Tür für eine Senkung im Juli weit aufgestoßen haben.

Der Euro im Verhältnis zum US-Dollar erholte sich im Anschluss an die Pressekonferenz von Powell zurück über seine 90-Tage-Linie bei 1,1253 Dollar. Ein prozyklisches Kaufssignal würde entstehen, wenn der EUR/USD die Glättung der letzten 200 Tage bei 1,1353 Dollar auf Schlusskursbasis überspringt.

Die vielversprechende charttechnische Ausgangslage würde sich dagegen erst wieder eintrüben, wenn die Gemeinschaftswährung das Tief vom 16. Juni bei 1,1181 Dollar unterschreitet.

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