Netflix-Aktie: Todeskreuz wird zum Problem

News Marktkommentar

Marktkommentar: 30. November 2018

  • Netflix mit 41 Prozent im Minus
  • Todeskreuz belastet charttechnische Aussichten
  • Netflix braucht schnelleres Umsatz- und Gewinnwachstum

Die Aktie von Netflix musste zuletzt enorme Verluste hinnehmen. Auslöser dafür war der allgemeine Ausverkauf bei Technologiewerten auf der ganzen Welt. 

Anleger fürchten eine Verlangsamung des konjunkturellen Wachstum und eine Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China, was vor allem den Tech-Sektor in Mitleidenschaft zog. 

Während der S&P 500 gut 12 Prozent von seinen Rekordhochs abrutschte, ging es für Facebook um 42 Prozent nach unten. Amazon kollabierte 31 Prozent und Netflix 41 Prozent.

Nach dem Rutsch unter die Schlüsselunterstützung bei 306,00 Dollar beschleunigte die Netflix-Aktie gen Süden. Im Chart hinterließ der jüngste Ausverkauf ein so genanntes Todeskreuz, was in der Regel als Warnsignal für eine Baisse angesehen wird. Bei diesem Umkehrsignal kreuzt die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie von oben nach unten. 

Auch fundamental spricht einiges gegen Netflix: zwar kann der Videostreaming-Gigant problemlos sein Nutzerwachstum ausbauen (das zeigten die letzten Quartalszahlen), aber angesichts des hohen Bewertungsniveaus, erfordern weitere Zugewinne ein schnelleres Umsatz- und Gewinnwachstum, die zuletzt jedoch nicht so schnell gewachsen sind, wie der Tech-Gigant es sich erhofft hatte.

Im dritten Quartal stieg die Nutzerzahl um weitere 6,96 Millionen. Das übertraf die Analystenschätzungen deutlich, nachdem die Zahlen zum Nutzerwachstum im zweiten Quartal enttäuscht hatten. 

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