Neue Opportunitäten im EUR/JPY

News Marktkommentar

Marktkommentar: 28/06/2017

EZB-Präsident Mario Draghi hat den Euro am Dienstag auf den höchsten Stand seit 10 Monaten getrieben. Die Gemeinschaftswährung sprang in der Spitze auf 1,1339 Dollar. Gegenüber dem japanischen Yen stieg der Euro sogar auf den höchsten Stand seit April 2016.

Draghi betonte zur Eröffnung einer Notenbankkonferenz im portugiesischen Sintra, dass der Konjunkturaufschwung langsam richtig an Fahrt gewinnt. „Alle Zeichen deuten nun auf eine Festigung und Verbreitung der Erholung in der Euro-Zone hin“, sagte er.

Selbst die Inflationsentwicklung bewertete der Notenbankchef positiv. So gebe es laut Draghi zwar Faktoren, die den Inflationspfad belasten, aber gegenwärtig seien das hauptsächlich temporäre Faktoren, über die eine Notenbank normalerweise hinwegsehen kann. Vor Erwartungen über ein schnelles Ende der ultralockeren Geldpolitik wurde dennoch ein Riegel geschoben: „Ein außergewöhnliches Maß an geldpolitischer Unterstützung ist immer noch erforderlich“, sagte Draghi.

Vorsichtig bereitet die Europäische Zentralbank also den Rückzug aus der ultralockeren Geldpolitik vor. Bereits auf der letzten Sitzung wurde die Forward Guidance geändert und hat keine Hinweise auf niedrigere Zinsen mehr enthalten. Entsprechend könnte die EZB im Herbst den Beginn des Tapering zum Jahresanfang ankündigen.

Vor allem für den Kurs der Gemeinschaftswährung gegenüber dem japanischen Yen (EUR/JPY) ergeben sich vor diesem Hintergrund ganz neue Opportunitäten. Denn durch den Sprung über eine horizontal verlaufende Widerstandszone (126,04 bis 126,88) und der oberen Begrenzung der Parallelverschiebung (akt. Bei 126,91) wurde neues Aufwärtspotenzial entfesselt. Als erste Zielmarke ist das Hoch vom 28. Juni bei 128,22 zu definieren. Sollte diese Marke gebrochen werden, besteht sogar die Möglichkeit auf das 50% Fibonacci-Niveau des gesamten Abwärtsimpulses seit Dezember 2014 bei 129,53 zu laufen.

 

 

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