SALZGITTER AG – 1. Quartal 2017

Der Salzgitter-Konzern startete sehr erfreulich in das Geschäftsjahr 2017 und verzeichnete mit dem Resultat der ersten drei Monate das höchste Quartalsergebnis seit 2008.
Dies ist vor allem auf vorzeigbare Resultate der Segmente Flachstahl, Handel und Technologie zurückzu- führen. Flankiert von der Wirkung handelspolitischer Schutzmaßnahmen der Europäischen Union legten die konzerninternen Programme das Fundament für diese Entwicklung. „Ohne die konsequente Umsetzung unserer 2013 eingeleiteten Maßnahmen wären wir nicht dort, wo wir jetzt stehen. Allen Widrigkeiten zum Trotz haben wir uns nicht irritieren lassen, sind unserer Strategie stringent gefolgt und haben uns aus eigener Kraft zurück in die Gewinnzone gearbeitet. Jetzt sehen wir, wie die Saat aufgeht und gedeiht. Exakt hier setzen wir mit der Ende 2016 verab- schiedeten Strategie ‘Salzgitter AG 2021’ auf, deren Akzent in Richtung Wachstum weist. Dabei verlieren wir selbstverständlich die marktseitigen, wettbewerblichen und politischen Herausforderungen nicht aus dem Blick.“ erläuterte der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhr- mann den sichtbaren Erfolg.
Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns (2.353,9 Mio. €; 1. Quartal 2016: 1.868,8 Mio. €) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel. Hierzu trugen die Geschäftsbereiche Handel, Flachstahl sowie Grobblech / Profilstahl vor allem aufgrund verbesserter Durchschnittserlöse für Stahlerzeugnisse maßgeblich bei, aber auch die übrigen Segmente verzeichneten Zuwächse.
Der Vorsteuergewinn stieg auf 77,1 Mio. € (1. Quartal 2016: 3,1 Mio. €) und beinhaltet –7,6 Mio. € aus dem Aurubis-Engagement (1. Quartal 2016: 11,6 Mio. €), das als Folge der Bewertung einer Umtauschanleihe negativ abschnitt. Der Gewinn nach Steuern rangierte bei 48,7 Mio. € (1. Quartal 2016: 1,0 Mio. €). Hieraus ergaben sich 0,87 € Ergebnis je Aktie (1. Quartal 2016: –0,00 €), die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) erreichte 10,3% (1. Quartal 2016: 1,4%). Mit 155,7 Mio. € Nettofinanzposition und 33% Eigenkapitalquote verfügt das Unternehmen über eine komfortable finanzielle und bilanzielle Basis.