US-Dollar-Index – Risiken rücken wieder stärker in den Fokus

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Marktkommentar: 18/04/2017

US-Dollar-Index – Risiken rücken wieder stärker in den Fokus

 

Die Erholung beim US-Dollar-Index seit Ende März hatte zu einer leichten Stabilisierung geführt. Doch der Impuls reichte letztlich nicht aus, den dominierenden Abwärtstrend seit Januar 2017 (akt. bei 101,25) zu überwinden und einen großen Befreiungsschlag zu landen. Vielmehr prallte das Barometer an dieser Trendlinie ab und befindet sich seit einigen Tagen erneut auf dem Rückzug.

 

Mit dem Rückfall unter die 90-Tage-Linie (akt. bei 101,15) und des gescheiterten Anstiegsversuchs über die Abwärtstrendlinie könnte die US-Währung schon bald wieder die Schlüsselmarken testen. Als wichtiger Unterstützungsbereich gilt hier fortan die Kombination aus einer seit März 2016 bestehender Aufwärtstrendlinie (akt. bei 99,50), der aus mehreren Hoch- und Tiefpunkten bestehenden horizontal verlaufenden Haltezone bei 99,44 bis 99,00, dem 38,2% Fibonacci-Retracement (99,22) und der 200-Tage-Linie (akt. bei 99,02). Bei einem Abgleiten darunter, müssen sich Investoren auf weitere Kursverluste einstellen. Das kalkulatorische Rückschlagspotential könnte den Index bis in den Bereich der alten Ausbruchsmarken in Form des Augusthochs bei 96,52 und dem 61,8% Fibonacci-Retracement (96,42) führen.

 

Die technischen Indikatoren bestätigen indes das eingetrübte Chartbild. So scheiterte der Relative-Stärke-Index (RSI) zunächst an einer Abwärtstrendlinie und signalisiert nun unter der 50-Punkte-Marke weitere Verluste.

 

Um den beschriebenen Risiken entgegenzuwirken, sollte der Index schleunigst über zwei wichtige Glättungslinien in Form der 38- und 90-Tage-Linie (Akt. bei 100,76 und 101,15) und der o.g. Abwärtstrendlinie steigen.
Marktanalyse_2017_04_18_US-Dollar-Index

 

 

 

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