Weshalb die Aktienmärkte auf neue Rekordhochs steigen und die Crash-Propheten (wie immer) falsch liegen

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Marktkommentar: 10. Juni 2020

Sichere Anlagen sind plötzlich wieder gefragt. Am Dienstag gewannen sowohl der Schweizer Franken als auch der Japanische Yen deutlich an Wert. Viele Kleininvestoren sehen darin ein Zeichen, dass die Rallye am Aktienmarkt sich ihrem Ende nähert. Wir halten es aber noch für zu früh, um eine Top-Bildung an der Wall Street auszurufen, und dies aus dem einfachen Grund, dass die Zentralbanken und Regierungen so viel Geld in die Finanzmärkte pumpen wie noch nie zuvor. 

Diese gigantische Liquiditätswelle, die uns noch über viele Jahre hinweg ein konstanter Begleiter sein wird, gepaart mit niedrigen Zinsen lässt nur einen Schluss zu: die Aktienmärkte haben noch längst nicht fertig. Freilich gibt es Risiken, weshalb Anleger auch weiterhin selektiv bei der Aktienwahl vorgehen sollten. Trotz der jüngsten Erholungsrallye an der Wall Street gibt es jedoch noch viele günstige und wachstumsstarke Aktien, die Ihnen auf lange Sicht ein kleines Vermögen bescheren könnten. Sie müssen sich nur die Arbeit machen, diese Perlen zu suchen.

Die Konjunktur liegt aktuell am Boden. Das ist richtig, aber das ist doch noch längst nicht der Weltuntergang. Wir werden auch wieder Zeiten erleben, in denen die Wirtschaft floriert und die Unternehmensgewinne sprudeln werden. Das erzählt ihnen aber natürlich kein Crash-Prophet, der regelmäßig den Weltuntergang predigt, aber selbst noch nicht einmal das Coronavirus oder den Ölpreis-Crash vorhersagen konnte. 

Zugleich hat er Ihnen auch noch Rendite gekostet, weil laut seiner Crash-Prognosen die Aktienindizes wie Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq schon seit Jahren in den Keller rauschen sollten.

Viele Untergangspropheten in Deutschland machen kein Geld mit dem aktiven Investieren, sondern tummeln sich auf Youtube und erzählen Ihnen, dass die schlechte Verfassung der Wirtschaft, die hohen Aktien-Bewertungen sowie die Schulden der  Unternehmen keine höheren Kurse mehr zulassen würden. 

Man muss sich schon fragen, woher ehemalige Historiker, Möchtegern-Ökonomen und Hobby-Trader überhaupt zu solch einem Fazit kommen können. Das Schlimmste ist allerdings, dass diese Leute Ihnen tatsächlich Rendite kosten. Sie zeichnen ein düsteres Bild für die Aktienmärkte, bieten aber – außer Investments in renditeschwache Werte wie Gold, Silber, Schmuck und Whiskey – keine echten Alternativen an. Wechselwirkungen und Trendwenden werden von diesen Personen gänzlich ignoriert und sie übertreiben und feiern sich selbst, wenn es dann doch einmal nach unten geht, obwohl der Ausverkauf aus einem völlig anderen Grund eingesetzt hat, als sie seit Jahren suggeriert hatten.

Unser Appell an Sie: bilden Sie sich selbst eine eigene Meinung, bleiben Sie objektiv und erinnern Sie sich immer daran, was die Aktien-Hausse der letzten Jahre angetrieben hat: richtig, es waren die Zentralbanken. 

Der Nasdaq schloss am Montag auf einem neuen Rekordhoch. Dow Jones und S&P 500 werden folgen. Der Fed sei Dank. Nur der Zeitpunkt, wann das Geschehen wird, steht noch in den Sternen. Die Crash-Propheten sind da ein schlechter Ratgeber, denn sie werden sich aus ihrer Eindimensionalität niemals lösen. 

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