Wirecard-Aktie: Kommt es jetzt zum Totalabsturz?

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Marktkommentar: 13. Mai 2020

Seit mehr als einem Jahr versucht sich die Wirecard-Aktie an einer Stabilisierung. Die Verlaufstiefs bei 86/79,68/80,08 Euro lassen dabei auf einen potentiellen Dreifachboden hoffen. Die Kuh ist aber noch längst nicht vom Eis. Vielmehr bewegt sich das Papier aktuell auf extrem dünnen Eis. Nur ein Fehltritt, und Wirecard könnte durch die brüchige Eisdrucke auf den Meeresgrund abstürzen. Schließlich würde ein nachhaltiger Rückgang unter die o.g. Tiefs vom Februar 2019, März 2020 und Mai 2020 die beschriebene Bodenbildung negativ auflösen. Das Anschlusspotential – abgeleitet aus der Höhe des Dreifachbodens – lässt sich auf rund 73 Euro taxieren. Solange sich die Aktie aber über dem Unterstützungsbereich von 86 bis 79,68 Euro halten kann, bleibt das Negativszenario in der Schublade und muss erst bei einem nachhaltigen Abgleiten darunter herausgeholt werden.

Für Wirecard wichtig wird zunächst eine Stabilisierung oberhalb der unteren Begrenzungslinie der Chartformation. Gelingt dies, so müsste sich das Papier mindestens über die 50-Tage-Linie bei 103,98 Euro erholen, damit ein Silberstreif am Horizont zu erkennen ist. Danach würde die 100-Tage-Linie bei 114,54 Euro als nächstes Etappenziel fungieren.

Rückenwind erhält die Wirecard-Aktie von der Konstellation der technischen Indikatoren: so verliert der Abwärtstrend gemessen am Histogramm des MACD an Momentum und arbeitet an einer Richtungsänderung. Gleiches gilt für den RSI, der mit einer U-förmigen Umkehr flirtet. 

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