Wirecard: Die Aktionäre warten auf den Abschlussbericht

News Marktkommentar

Marktkommentar: 25. März 2019

Die Aktien von Wirecard standen auch in dieser Woche im Fokus der Anleger, nachdem die Financial Times am Donnerstag einen neuen Artikel über den möglichen Bilanzskandal in Singapur veröffentlichte. Im Anschluss sackte das Papier des deutschen Zahlungsdienstleisters um 5,60 Prozent ab. Am Freitag ging es wieder leicht aufwärts für die Aktie. 

In dem neuen Artikel heißt es, dass Führungskräfte von Wirecard in Deutschland vier Transaktionen im Gesamtvolumen von zwei Millionen Euro beaufsichtigt und genehmigt haben. Genau diese Transaktionen stünden nun im Mittelpunkt der Ermittlungen der Polizei in Singapur, so die FT, die sich dabei auf ihr vorliegenden Unterlagen beruft. Offiziell hat sich Wirecard zu dem neuen Bericht noch nicht geäußert. In einer Videobotschaft versprach Wirecard-Chef Markus Braun jedoch schnelle Aufklärung. 

Ob das den Anlegern aber reicht? Schließlich hat Wirecard schon sehr viel Vertrauen bei seinen Aktionären verspielt. Der Grund: die schlechte Kommunikationspolitik des deutschen Zahlungsdienstleisters im Umgang mit den Vorwürfen der Financial Times Anfang Februar.

Im Fokus der Anleger steht nun der Abschlussbericht der Anwaltskanzlei Rajah & Tann. Laut Konzernchef Braun stünde dieser unmittelbar bevor und werde dafür sorgen, dass sich der Markt spätestens dann wieder einzig und allein auf die starke operative Entwicklung sowie die Innovationen von Wirecard fokussieren könne. Analysten rechnen damit, dass der Bericht noch vor den Quartalszahlen Anfang April offiziell vorgelegt wird. 

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