Wirecard: Neue Short-Attacke nach Durchsuchung in Singapur

News Marktkommentar

Marktkommentar: 11. Februar 2019

Neuer Artikel der Financial Times, neue Shortattacke bei der Wirecard-Aktie. Diesmal berichtete die britische Finanzzeitung über eine Durchsuchung der Wirecard-Geschäftsräume in der Tochtergesellschaft in Singapur. In der Folge rutschte das Papier zeitweise sogar unter die psychologisch wichtige Marke von 90 Euro und damit auf das tiefste Niveau seit Anfang April 2018.

Grund für die Razzia in dem asiatischen Stadtstaat war die diffamierende Berichtserstattung der Financial Times in den letzten Tagen über den deutschen Zahlungsdienstleister, bei der es um Dokumentenfälschungen und Kontomanipulationen in Singapur geht. Die Münchner hatten dies zuletzt immer wieder bestritten. 

Wirecard selbst sagte in einer Presseerklärung, dass nach einer solchen negativen Medienberichterstattung die Einleitung einer Untersuchung ein normales Verfahren sei. 

Was die Beamten bei der Durchsuchung der Geschäftsräume beschlagnahmt haben, ist unbekannt. 

Wirecard hat mittlerweile sogar rechtliche Schritte gegen die Financial Times eingeleitet. „Wir werden alle verfügbaren rechtlichen Mittel einsetzen, um das Unternehmen und insbesondere unsere Mitarbeiter und deren Persönlichkeitsrechte zu schützen. Wirecard geht rechtlich gegen FT und seine unethische Berichterstattung vor“, hieß es in dem Statement des Münchner Zahlungsdienstleisters. 

Dem Aktienkurs hat dies aber nicht wieder auf die Sprünge geholfen. Zwar konnte sich das Papier von Wirecard in den letzten Stunden wieder etwas fangen. Der Schaden ist aber bereits angerichtet und es bedarf schon extrem guter Nachrichten, damit die Aktie den Kopf aus der Schlinge ziehen kann. 

Ein Hoffnungsschimmer würde am Horizont aufblitzen, wenn Wirecard das Hoch vom 6. Februar bei 135,62 Euro überspringt. 

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