Wirecard: Trotz Negativ-Schlagzeilen bleibt das Bullen-Szenario intakt

News Marktkommentar

Marktkommentar: 3. Juni 2020

Am 13. Mai hatten wir auf eine mögliche Bodenbildung bei der Wirecard-Aktie hingewiesen. Seit dem ist das Papier des deutschen Zahlungsdienstleisters trotz anhaltend negativer Presse weiter gestiegen und nutzte den von uns angeführten Unterstützungsbereich von 79,68 bis 86 Euro als Sprungbrett für höhere Kursnotierungen. Die nächste Hürde, die es zu überspringen gilt, liegt in Form der Glättung der letzten 50 Tage bei 99,08 Euro. Gelingt der Spurt über diesen Widerstand, rückt die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar in den Vordergrund, die gleichzeitig als Übergangspunkt für einen Breakout auf der Oberseite fungieren könnte. Danach würde die 100-Tage-Linie bei 111,00 Euro als nächstes Etappenziel fungieren.

Die Erholungsbewegung bleibt intakt, solange sich die Wirecard-Aktie oberhalb der Unterstützung aus dem seit Mitte Mai etablierten Erholungstrend (akt. 88,27 Euro) sowie den Glättungen der letzten 50, 100 und 200 Stunden bei 90 bis 86 Euro halten kann. 

Das Erholungsszenario wird durch eine konstruktive Ausrichtung der technischen Indikatoren unterstützt: der MACD, der am 20. Mai ein positives Schnittmuster erzeugte, zeigt weiterhin nach oben. Gleiches gilt für den RSI, der eine Divergenz positiv aufgelöst und damit den Weg für mittelfristig höhere Kursnotierungen bereitet hat. 

Etwas bedenklich ist das nach wie vor geringe Volumen, das sich in den letzten Tagen zwar etwas stabilisiert hat, aber nicht, wie die Erholungsbewegung selbst, kräftig angezogen hat. 

Das dürfte sich aber spätestens am 16. Juni ändern, schließlich will Wirecard an diesem Tag seinen kompletten Jahresabschluss, den derzeit die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young untersuchen, vorlegen. 

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