Wochenrückblick

Wochenrückblick

15. Juni 2018 – Wochenrückblick

In der neuen Serie möchte ich einen kurzen Rückblick über die vergangene Woche geben. Was ist passiert, welche Pressemeldungen haben die Konzerne im Laufe der Woche herausgegeben.

Am Montag:

Die Gesellschaft für Qualitätsentwicklung in der Finanzberatung mbH
hat bekanntgegeben, dass es eine neue DIN-Norm geben wird. Die DIN 77230 – Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte – sei ab sofort verfügbar. Durch diese neue Norm sei es dem Bankkunden möglich zu erkennen, welches Institut verlässliche, nach den Vorgaben des Verbraucherschutzes erarbeitete Standards bei der Analyse der Finanzsituation von Privatkunden einhält.

Die TAG Immobilien AG gab bekannt, dass sie am 8. Juni 2018 bei institutionellen Investoren zwei Unternehmensanleihen im Gesamtvolumen von EUR 250 Mio. platzieren konnte. Gleichzeitig wurde die Unternehmensanleihe 2014/2020 über EUR 125 Mio. vorzeitig zurückgekauft.

Die Commerzbank AG veröffentlichte die bereits angekündigte Studie zur Akzeptanz des chinesischen Renminbi in der DACH-Region. Ein Drittel der befragten Unternehmen fakturiere bereits in Renminbi, stellte jedoch heraus, dass hierbei ein gesteigerter Beratungsbedarf bei der Implementierung bestehe. Erstmalig wurden auch Bedenken über die Nachhaltigkeit der chinesischen Währung geäußert.

Die Börse Stuttgart wies auf ein Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 6. Februar 2018 zu Gold-Wertpapieren hin und teilte mit, dass ab sofort Banken und Online-Broker bei einer Veräußerung von EUWAX Gold II in der Regel keinen Steuerabzug mehr vornehmen würden. Somit werde der Erwerb und die Einlösung oder der Verkauf bei EUWAX Gold II so behandelt wie es bei physischem Gold erfolge. Dort seien Veräußerungsgewinne nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei.

Die Fresenius Medical Care Management AG gab eine strategische Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Humacyte, Inc. bekannt.

Die Lufthansa AG gab einen Anstieg der Passagierzahlen für den Mai bekannt. Gegenüber dem Vorjahresmonat sei dies ein Wachstum von 11%. Dabei wurde das Angebot gegenüber dem Vorjahr in München um 11 Prozent, in Frankfurt dagegen nur um 1,8 Prozent ausgeweitet.

Die Ratingagentur DBRS vergibt das Langfristrating „A“ an die Nord/LB.

Am Dienstag:

Die Heidelberger Druckmaschinen AG berichtete, dass sie mit den mittelfristigen Zielen für 2018/2019 auf Kurs sei und ein moderates Wachstum anstrebe. Es wurde damit begonnen Digitaldruckmaschinen in Serie zu produzieren. Das Geschäft mit Consumables und aus E-Commerce werde ausgebaut.

Über das rbb-Inofradio gab Vizekanzler Scholz seine Ideen für eine europäische Finanztransaktionssteuer bekannt. Diese stünde schon in zwei Koalitionsverträgen und wurde nicht realisiert. Möglicherweise sei jetzt der Zeitpunkt für einen Durchbruch.

Die Wirecard AG gab nach eigenen Angaben eine Kooperation mit Australian Federation of Travel Agents bekannt. Damit würden Zahlungsabwicklung und Acquiring für 1.400 Reisevermittler in Australien angeboten.

Die HeidelbergCement AG aktualisierte ihre Ziele und strategische Prioritäten und bestätigte gleichzeitig ihre Prognose für 2018. Unter anderem soll der freie Cashflows gesteigert, die Netto-Wachstumsinvestitionen begrenzt, der dynamische Verschuldungsgrad gesenkt und die progressiven Dividendenpolitik fortgeführt werden.

Die BMW Group gab bekannt, dass sie in den ersten fünf Monaten 2018 über eine Million Fahrzeuge ausgeliefert hätte, mehr als jemals zuvor in diesem Zeitraum. Dieses Ergebnis sei trotz der Unbeständigkeiten in Bezug auf eventuellen Änderungen bei den Einfuhrzöllen auf den chinesischen Markt erzielt worden.

Die Körber AG gab ein erfolgreiches Jahr mit einem starken operativen Wachstum bekannt. Es sollen in Zukunft die weltweiten Aktivitäten und Technologieposition weiter gestärkt werden.

Am Mittwoch:

Die Dürr Aktiengesellschaft gab bekannt, dass das Geschäft mit Produktionstechnik
für Elektroautos zunimmt. So erhielt Dürr einen der bisher größten E-Mobility-Aufträge von der chinesischen Future Mobility Corporation (FMC). Für deren Marke Byton baut Dürr in Nanjing eine Lackiererei für 150.000 Autos jährlich.

Die Krones AG gab zu ihrer Hauptversammlung in einer Pressemitteilung bekannt, dass eine Dividende von 1,70 Euro je Aktie beschlossen wurde. Weiterhin wurden alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit angenommen. Der Vorstand bestätigt die Wachstums- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2018.

Am Donnerstag:

Die Wirecard AG gab bekannt, dass sie ihr B2B-Portfolio um neue Services basierend auf der Blockchain-Technologie erweitern werde. So sollen zukünftig zum Beispiel Vereinbarungen über Zahlungen zwischen Produzenten von Rohstoffen und Verarbeiteten (Kaffee, Rohöl, Stahl …) ohne Zwischengeschäfte oder Zwischenschritte getätigt werden können.

Die EZB hat angesichts der in der Eurozone verbesserten Konjunktur und der gestiegenen Inflation am 14. Juni 2018 das Ende ihrer billionenschweren Anleihenkäufe bekannt gegeben.

Am Freitag:

Die STADA Arzneimittel AG übernimmt mit ihrer Tochtergesellschaft STADAPHARM GmbH von der Grünenthal GmbH zum 1. Juni den Vertrieb von APO-go in Deutschland. In den skandinavischen Ländern Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland übernimmt die STADA Nordic ApS ab dem 1. Oktober den Vertrieb. Das Medikament APO-go wird zur Behandlung von Morbus Parkinson eingesetzt. Im Geschäftsjahr 2017 war es mit 68,2 Millionen Euro das umsatzstärkste Produkt des STADA-Konzerns.

Für alle Geschäftsreisenden und Urlauber hat die Fraport AG mitgeteilt, dass Passagiere sich spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen einfinden sollen und ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen einplanen müssten.

Die Daimler AG investiert rund 50 Millionen Euro in das Kompetenzzentrum für die Entwicklungsarbeit von Nutzfahrzeugen in den Standort Wörth am Rhein, Mercedes-Benz Lkw.

Die vorliegenden Angaben stammen aus den Pressemeldungen der verschiedenen Unternehmen. Die Angaben sind ohne Gewähr. Wenn Sie eine Handelsentscheidung auf Grundlage dieser Informationen treffen, tun Sie dies auf eigenes Risiko. Ich empfehle Ihnen, sich zuvor über eine zusätzliche Quelle über deren Richtigkeit zu vergewissern.

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